Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für Gruppenworkshops, Seminare, Vorträge, Präsenzangebote, Live-Online-Angebote, Audio-Angebote, Selbstlernkurse und begleitete Programme
Stand: April 2026
Steffi Maaß-Emden
Mädesüßweg 6a
21698 Harsefeld
kontakt@maassemden.com
1. Geltungsbereich
Diese AGB regeln die vertraglichen Beziehungen zwischen Steffi Maaß-Emden (nachfolgend „Veranstalterin“) und allen teilnehmenden Personen (nachfolgend „Teilnehmende“) für sämtliche Angebote – unabhängig davon, ob sie in Präsenz, live online oder in digitaler/asynchroner Form durchgeführt werden.
Erfasst sind insbesondere Workshops, Seminare, Vorträge, Kurse, mehrwöchige Programme, begleitete Gruppenformate, Audio-Angebote, Selbstlernangebote, Aufzeichnungen sowie sonstige analoge und digitale Veranstaltungs- und Lernformate.
Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB als auch gegenüber Unternehmerinnen und Unternehmern im Sinne von § 14 BGB. Soweit einzelne Regelungen ausschließlich für Verbraucher*innen oder ausschließlich für Unternehmer*innen gelten, ist dies ausdrücklich kenntlich gemacht. Unterschiede zwischen B2C- und B2B-Verhältnissen sind rechtlich relevant und sollten in den Vertragsbedingungen differenziert geregelt werden.
Alle in diesen AGB verwendeten Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.
2. Vertragsschluss
Die Buchung erfolgt in der Regel über ThriveCart auf der jeweiligen Salespage, ausnahmsweise auch per E-Mail. Mit Abschluss des Buchungsvorgangs gibt die buchende Person ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Vertrages ab. Der Vertrag kommt mit Zugang der Buchungs- oder Teilnahmebestätigung zustande. Bei automatisierten Buchungsprozessen kann diese Bestätigung auch systemseitig erfolgen.
3. Preise, Zahlung, Fälligkeit
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der jeweiligen Angebotsseite angegebenen Preise. Soweit nicht anders angegeben, handelt es sich um Endpreise.
Die Zahlung ist mit Buchung sofort fällig. Die Bezahlung erfolgt in der Regel über die im Buchungsprozess angebotenen Zahlungsarten, insbesondere Stripe oder PayPal, oder per Überweisung auf ein vorab vereinbartes Konto. Sofern im Einzelfall eine Ratenzahlung angeboten wird, ergeben sich die konkreten Bedingungen aus dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung.
Der Zugang zu Online-Inhalten kann bis zum vollständigen Zahlungseingang oder bei Verzug ganz oder teilweise gesperrt werden, sofern eine Zahlung nicht erfolgreich durchgeführt wird oder vereinbarte Raten ausbleiben.
4. Leistungen und Leistungsänderungen
Art, Umfang, Inhalt, Ort, Zeitpunkt, Dauer und Zugangsdauer der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der konkreten Angebotsbeschreibung. Für digitale Inhalte, Aufzeichnungen, Audio-Inhalte und Selbstlernmaterialien gilt die jeweils im Angebot genannte Zugangsdauer.
Die Veranstalterin behält sich sachlich gerechtfertigte Änderungen im Ablauf, in der Reihenfolge, bei einzelnen Inhalten oder bei eingesetzten Methoden vor, sofern hierdurch der Gesamtcharakter des Angebots nicht wesentlich verändert wird und die Änderung für die Teilnehmenden zumutbar ist.
5. Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt ist ausschließlich die in der Buchung benannte Person. Eine Übertragung auf Dritte ist nur in ausdrücklich geregelten Fällen oder nach vorheriger Zustimmung der Veranstalterin möglich.
Bei Präsenzangeboten kann nach vorheriger Absprache eine Ersatzperson gestellt werden, sofern diese die jeweiligen Teilnahmevoraussetzungen erfüllt und der organisatorische Ablauf dadurch nicht beeinträchtigt wird.
6. Besondere Regelungen für Verbraucher*innen und Unternehmer*innen
6.1 Verbraucher*innen
Für Verbraucher*innen gelten die gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften, soweit diese nicht wirksam ausgeschlossen oder gesetzlich nicht anwendbar sind.
Für Präsenzveranstaltungen und bestimmte Live-Online-Veranstaltungen mit festem Termin oder Zeitraum kann ein gesetzliches Widerrufsrecht ausgeschlossen sein, wenn es sich um Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen im Sinne von § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB handelt.
Bei digitalen Inhalten und bestimmten Online-Angeboten kann ein Widerrufsrecht nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen ausgeschlossen oder vorzeitig zum Erlöschen gebracht werden. Erforderliche Erklärungen und Bestätigungen müssen im Buchungsprozess gesondert eingeholt werden.
6.2 Unternehmer*innen
Gegenüber Unternehmer*innen besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Unternehmer*innen sind verpflichtet, im Buchungsprozess zutreffende Angaben zu ihrer Unternehmereigenschaft zu machen. Die Veranstalterin ist berechtigt, einen geeigneten Nachweis zu verlangen.
7. Stornierung von Präsenzangeboten
Für Präsenzangebote gilt folgende Stornoregelung:
- Bis 14 Kalendertage vor Kurs- oder Veranstaltungsbeginn ist eine Stornierung kostenfrei möglich.
- Bei einer Stornierung ab 13 bis 7 Kalendertage vor Beginn werden 50 % der Teilnahmegebühr fällig.
- Bei einer Stornierung ab 6 Kalendertage vor Beginn, bei Nichterscheinen oder bei Abbruch nach Beginn wird die volle Teilnahmegebühr fällig.
Den Teilnehmenden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
8. Online-Angebote, digitale Inhalte und Zugang
Online-Angebote können live, begleitet, aufgezeichnet oder vollständig asynchron bereitgestellt werden. Die konkrete Ausgestaltung ergibt sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung.
Aufzeichnungen von Live-Formaten, Audio-Inhalte, Selbstlernmaterialien und sonstige digitale Inhalte stehen für den jeweils auf der Verkaufs- oder Angebotsseite genannten Zeitraum zur Verfügung. Ein dauerhafter Zugriff ist nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist.
Die Bereitstellung erfolgt über die jeweils angekündigten Zugangswege, insbesondere per E-Mail, Messenger-Dienste, Link oder Plattform.
9. Widerruf bei Online-Angeboten und digitalen Inhalten
Soweit Verbraucher*innen Online-Angebote oder digitale Inhalte buchen, gelten die gesetzlichen Vorschriften zum Widerrufsrecht.
9.1 Live-Online-Veranstaltungen mit festem Termin
Für Live-Online-Workshops oder vergleichbare Online-Veranstaltungen mit festem Termin kann ein Widerrufsrecht ausgeschlossen sein, wenn die Voraussetzungen des § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB vorliegen und es sich um Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen mit spezifischem Termin oder Zeitraum handelt.
9.2 Digitale Inhalte, Aufzeichnungen, Selbstlernangebote, Audio-Inhalte
Bei digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht vorzeitig erlöschen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Dies setzt insbesondere voraus, dass Verbraucher*innen ausdrücklich zustimmen, dass mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und gleichzeitig ihre Kenntnis davon bestätigen, dass sie dadurch ihr Widerrufsrecht verlieren.
9.3 Fernunterrichtsschutzgesetz
Soweit digitale Angebote, Selbstlernformate oder begleitete Programme rechtlich als fernunterrichtsrechtlich relevant eingeordnet werden könnten, gelten ergänzend die hierfür maßgeblichen gesetzlichen Bestimmungen.
10. Absage, Verschiebung, Ausfall durch die Veranstalterin
Sollte ein einzelner Termin oder ein gesamtes Angebot aus wichtigem Grund nicht wie geplant stattfinden können, insbesondere wegen Krankheit der Veranstalterin, Ausfall eines Veranstaltungsortes, technischer Störungen, höherer Gewalt oder anderer nicht vorhersehbarer Umstände, ist die Veranstalterin berechtigt, das Angebot abzusagen, zu verschieben oder in zumutbarer Weise anzupassen.
Soweit möglich, wird ein angemessener Ersatztermin angeboten. Ist die Teilnahme an einem Ersatztermin nicht möglich oder nicht zumutbar, werden bereits geleistete Zahlungen für den betroffenen Termin anteilig bzw. bei Ausfall des gesamten Angebots vollständig erstattet.
Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.
11. Nichtteilnahme durch Teilnehmende
Werden einzelne Termine oder Teile eines Angebots durch die teilnehmende Person nicht wahrgenommen, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Nachholung, Ersatz oder anteilige Rückerstattung, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
12. Warteliste
Für einzelne Angebote kann eine Warteliste eingerichtet werden. Die Eintragung in eine Warteliste erfolgt über ein Formular und ist unverbindlich.
Sobald ein entsprechendes Angebot geöffnet oder freigeschaltet wird, kann interessierten Personen ein Buchungslink zugesendet werden. Das Recht, über diesen Link zu buchen, besteht für 3 Tage ab Zugang der Einladung, sofern nicht im Einzelfall ein anderer Zeitraum genannt ist.
Aus der Warteliste ergeben sich weder eine Buchungspflicht noch eine Verpflichtung der Veranstalterin, einen Platz freizuhalten, ein Angebot tatsächlich zu starten oder eine bestimmte Person zu berücksichtigen.
13. Kommunikation per E-Mail, WhatsApp und Telegram
Die Kommunikation zu Angeboten kann per E-Mail sowie – sofern angeboten und von den Teilnehmenden genutzt – auch über WhatsApp oder Telegram erfolgen. Dies betrifft insbesondere organisatorische Hinweise, Termininformationen, Zugangslinks, Erinnerungen, Materialien sowie bei entsprechenden Formaten auch die Gruppenkommunikation.
Bei der Nutzung von WhatsApp oder Telegram erfolgt die Kommunikation über externe Drittanbieter-Dienste, für deren Datenverarbeitung die jeweiligen Datenschutz- und Nutzungsbedingungen der Anbieter gelten.
Die Teilnahme an Messenger-Gruppen ist freiwillig. Wer dies nicht möchte, kann auf alternative Kommunikationswege ausweichen, soweit diese für das jeweilige Angebot vorgesehen sind.
In Gruppenkommunikationen sind ein respektvoller Umgang sowie die Wahrung der Vertraulichkeit zu beachten. Personenbezogene oder sensible Informationen anderer dürfen nicht ohne deren Einwilligung weitergegeben werden.
14. Aufzeichnungen, Fotos und Einwilligung
Live-Online-Veranstaltungen sowie einzelne Präsenzformate können ganz oder teilweise in Bild und/oder Ton aufgezeichnet werden. Zudem können bei geeigneten Formaten Fotografien erstellt werden.
Soweit Aufzeichnungen oder Fotos Teilnehmende erkennbar abbilden oder hörbar machen, setzt dies eine wirksame Einwilligung oder eine andere rechtliche Grundlage voraus. Die hierfür erforderlichen Hinweise und Einwilligungen sind vor Beginn der Aufnahme gesondert zu erteilen.
15. Nutzungsrechte, Urheberrecht, Weitergabeverbot
Alle im Rahmen der Angebote bereitgestellten Inhalte und Materialien, insbesondere Texte, Unterlagen, Worksheets, Präsentationen, Audio-Dateien, Video-Dateien, Aufzeichnungen und sonstige Inhalte, sind urheberrechtlich geschützt.
Sie werden ausschließlich zur persönlichen Nutzung der jeweils berechtigten Person bereitgestellt. Ohne ausdrückliche vorherige schriftliche Zustimmung der Veranstalterin ist es nicht gestattet, Inhalte oder Zugänge ganz oder teilweise aufzuzeichnen, herunterzuladen, zu vervielfältigen, zu verbreiten, öffentlich zugänglich zu machen, an Dritte weiterzugeben oder kommerziell zu nutzen, soweit dies nicht zwingend gesetzlich erlaubt ist.
Das Verbot der Weitergabe gilt auch für Zugangsdaten, individuelle Links und Gruppeninhalte.
16. Grenzen der Angebote
Die Angebote der Veranstalterin dienen der Wissensvermittlung, Selbsterfahrung, Begleitung, Prävention, Regulation und persönlichen Entwicklung im Rahmen des jeweils beschriebenen Angebots. Sie stellen keine medizinische, psychotherapeutische, psychiatrische, heilkundliche oder sonstige Behandlung dar.
Es werden weder Diagnosen gestellt noch Heilbehandlungen, Psychotherapie, Krisenintervention oder eine medizinische Notfallversorgung erbracht. Die Angebote ersetzen insbesondere keine ärztliche, psychotherapeutische, psychiatrische oder heilpraktische Behandlung.
Es wird keine Erfolgsgarantie übernommen. Ein bestimmter persönlicher, gesundheitlicher, beruflicher oder wirtschaftlicher Erfolg ist nicht geschuldet.
Bei akuten psychischen Krisen, Suizidalität, Fremd- oder Eigengefährdung oder anderen behandlungsbedürftigen Zuständen ist unverzüglich professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. In solchen Fällen sind die Angebote der Veranstalterin nicht geeignet, eine notwendige Krisenintervention oder Behandlung zu ersetzen.
17. Eigenverantwortung der Teilnehmenden
Die Teilnahme an allen Angeboten erfolgt eigenverantwortlich. Jede teilnehmende Person ist selbst dafür verantwortlich, die eigene körperliche und psychische Belastbarkeit einzuschätzen und bei Bedarf vor Teilnahme ärztlichen oder therapeutischen Rat einzuholen.
Übungen, Impulse und Inhalte sind stets im Rahmen der eigenen Möglichkeiten umzusetzen. Teilnehmende sind verpflichtet, Belastungsgrenzen wahrzunehmen und eigenverantwortlich für angemessene Selbstfürsorge zu sorgen.
18. Haftung
Die Veranstalterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit nach den gesetzlichen Vorschriften.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Für technische Störungen auf Seiten der Teilnehmenden, insbesondere unzureichende Internetverbindungen, fehlerhafte Endgeräte oder Einschränkungen durch Drittanbieter-Dienste, wird keine Haftung übernommen.
19. Datenschutz
Für die Verarbeitung personenbezogener Daten gilt ergänzend die gesonderte Datenschutzerklärung der Veranstalterin. https://www.maassemden.com/datenschutz/
Je nach Angebot und technischer Infrastruktur können personenbezogene Daten insbesondere über folgende Dienste verarbeitet werden: ThriveCart, Stripe, PayPal, Zoom, IONOS, Google Workspace, MailerLite, Wild Mail, WhatsApp, Telegram und Tucalendi.
Für die Nutzung einzelner Tools und Plattformen gelten ergänzend deren jeweilige Datenschutzbestimmungen.
20. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit dies rechtlich zulässig ist.
Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Gegenüber Unternehmer*innen ist – soweit zulässig – der Sitz der Veranstalterin Gerichtsstand. Gegenüber Verbraucher*innen gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
