Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für Gruppenworkshops, Seminare, Vorträge, Präsenzangebote, Live-Online-Angebote, Audio-Angebote, Selbstlernkurse, begleitete Programme sowie 1:1-Prozessbegleitungen in Präsenz und online
Stand: Juli 2026
Steffi Maaß-Emden, Mädesüßweg 6a, 21698 Harsefeld
kontakt@maassemden.com
1. Geltungsbereich
Diese AGB regeln die vertraglichen Beziehungen zwischen Steffi Maaß-Emden (nachfolgend „Veranstalterin“) und allen teilnehmenden Personen (nachfolgend „Teilnehmende“) für sämtliche Angebote – unabhängig davon, ob sie in Präsenz, live online, im 1:1-Setting oder in digitaler/asynchroner Form durchgeführt werden.
Erfasst sind insbesondere Workshops, Seminare, Vorträge, Kurse, mehrwöchige Programme, begleitete Gruppenformate, 1:1-Prozessbegleitungen, Audio-Angebote, Selbstlernangebote, Aufzeichnungen sowie sonstige analoge und digitale Veranstaltungs-, Begleitungs- und Lernformate.
1:1-Prozessbegleitungen können sowohl in Präsenz als auch online stattfinden. Ort, Dauer, Anzahl der Termine, zeitlicher Rahmen, inhaltlicher Schwerpunkt, Kommunikationswege und etwaige begleitende Materialien ergeben sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung, der Buchungsbestätigung oder einer individuellen Vereinbarung.
Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB als auch gegenüber Unternehmerinnen und Unternehmern im Sinne von § 14 BGB. Soweit einzelne Regelungen ausschließlich für Verbraucherinnen oder ausschließlich für Unternehmerinnen gelten, ist dies ausdrücklich kenntlich gemacht.
Alle in diesen AGB verwendeten Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.
2. Vertragsschluss
Die Buchung erfolgt in der Regel über ThriveCart auf der jeweiligen Salespage, ausnahmsweise auch per E-Mail. Mit Abschluss des Buchungsvorgangs gibt die buchende Person ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Vertrages ab. Der Vertrag kommt mit Zugang der Buchungs- oder Teilnahmebestätigung zustande. Bei automatisierten Buchungsprozessen kann diese Bestätigung auch systemseitig erfolgen.
3. Preise, Zahlung, Fälligkeit
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der jeweiligen Angebotsseite angegebenen Preise. Soweit nicht anders angegeben, handelt es sich um Endpreise.
Die Zahlung ist mit Buchung sofort fällig. Die Bezahlung erfolgt in der Regel über die im Buchungsprozess angebotenen Zahlungsarten, insbesondere Stripe oder PayPal, oder per Überweisung auf ein vorab vereinbartes Konto. Sofern im Einzelfall eine Ratenzahlung angeboten wird, ergeben sich die konkreten Bedingungen aus dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung.
Der Zugang zu Online-Inhalten kann bis zum vollständigen Zahlungseingang oder bei Verzug ganz oder teilweise gesperrt werden, sofern eine Zahlung nicht erfolgreich durchgeführt wird oder vereinbarte Raten ausbleiben.
4. Leistungen und Leistungsänderungen
Art, Umfang, Inhalt, Ort, Zeitpunkt, Dauer und Zugangsdauer der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der konkreten Angebotsbeschreibung. Für digitale Inhalte, Aufzeichnungen, Audio-Inhalte und Selbstlernmaterialien gilt die jeweils im Angebot genannte Zugangsdauer.
Die Veranstalterin behält sich sachlich gerechtfertigte Änderungen im Ablauf, in der Reihenfolge, bei einzelnen Inhalten oder bei eingesetzten Methoden vor, sofern hierdurch der Gesamtcharakter des Angebots nicht wesentlich verändert wird und die Änderung für die Teilnehmenden zumutbar ist.
4.1 Besondere Regelungen für 1:1-Prozessbegleitungen
1:1-Prozessbegleitungen sind individuelle Begleitformate im Rahmen des jeweils vereinbarten Angebots. Sie können online, telefonisch, per Video-Call, in Präsenz oder in einer Kombination dieser Formate stattfinden.
Die konkrete Ausgestaltung richtet sich nach der jeweiligen Angebotsbeschreibung, der Buchungsbestätigung oder der individuellen Vereinbarung. Dies betrifft insbesondere Anzahl, Dauer und Rhythmus der Termine, den Ort der Durchführung, die Art der Kommunikation, begleitende Materialien sowie mögliche Aufgaben, Impulse oder Reflexionsfragen zwischen den Terminen.
1:1-Prozessbegleitungen werden ausschließlich als Paket oder als zeitlich definierter Begleitungsrahmen angeboten. Es besteht kein Anspruch auf die Buchung einzelner Termine oder Einzelstunden, sofern dies nicht ausdrücklich individuell vereinbart wurde.
Ein Anspruch auf eine bestimmte Methode, einen bestimmten Ablauf oder ein bestimmtes Ergebnis besteht nicht. Die Veranstalterin ist berechtigt, den Verlauf der Prozessbegleitung fachlich und situativ anzupassen, sofern dies dem vereinbarten Rahmen entspricht und für die teilnehmende Person zumutbar ist.
Die teilnehmende Person bleibt während der gesamten Prozessbegleitung eigenverantwortlich. Sie entscheidet selbst, welche Impulse, Übungen oder Reflexionen sie aufgreift und in welchem Umfang sie diese umsetzt.
4.2 Termine, Terminverschiebung und Nichtwahrnehmung bei 1:1-Prozessbegleitungen
Vereinbarte 1:1-Termine sind verbindlich.
Eine kostenfreie Verschiebung oder Absage durch die teilnehmende Person ist bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich, sofern nicht im jeweiligen Angebot, in der Buchungsbestätigung oder in der individuellen Vereinbarung etwas anderes geregelt ist.
Maßgeblich ist der Zugang der Absage bei der Veranstalterin. Die Absage hat per E-Mail oder, sofern ausdrücklich für Terminabsprachen freigegeben, per Messenger zu erfolgen.
Wird ein Termin weniger als 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin abgesagt oder verschoben, gilt der Termin grundsätzlich als wahrgenommen. Ein Anspruch auf Nachholung, Ersatz oder anteilige Rückerstattung besteht in diesem Fall nicht.
Dies gilt auch dann, wenn der Termin online stattfindet und die teilnehmende Person zum vereinbarten Zeitpunkt nicht erscheint, nicht erreichbar ist oder aus Gründen, die in ihrem Verantwortungsbereich liegen, nicht teilnehmen kann.
Da 1:1-Prozessbegleitungen ausschließlich als Paket oder zeitlich definierter Begleitungsrahmen gebucht werden, besteht bei Nichtwahrnehmung einzelner Termine grundsätzlich kein Anspruch auf anteilige Rückerstattung.
Bei schwerwiegenden, unvorhersehbaren Ereignissen kann die Veranstalterin im Einzelfall aus Kulanz einen Ersatztermin anbieten. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.
Erfolgt eine rechtzeitige Absage, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin vereinbart. Ein Anspruch auf einen bestimmten Ersatztermin besteht nicht.
Muss ein Termin aus wichtigem Grund durch die Veranstalterin verschoben werden, insbesondere wegen Krankheit, technischer Störungen, höherer Gewalt oder anderer nicht vorhersehbarer Umstände, wird ein angemessener Ersatztermin angeboten.
Bei Online-Terminen ist die teilnehmende Person selbst dafür verantwortlich, rechtzeitig für eine stabile Internetverbindung, ein geeignetes Endgerät sowie eine ruhige und ungestörte Umgebung zu sorgen. Technische Störungen auf Seiten der teilnehmenden Person berechtigen nicht zur kostenfreien Wiederholung oder Rückerstattung des Termins.
4.3 Prozessbegleitungen in Präsenz
Findet eine 1:1-Prozessbegleitung in Präsenz statt, ergeben sich Ort, Rahmenbedingungen und gegebenenfalls anfallende Reise-, Raum- oder Zusatzkosten aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung, der Buchungsbestätigung oder der individuellen Vereinbarung.
Wird ein Präsenztermin am Wohnort, Arbeitsort oder an einem sonstigen von der teilnehmenden Person vorgeschlagenen Ort durchgeführt, ist die teilnehmende Person dafür verantwortlich, dass der Ort für die Durchführung geeignet, sicher, ungestört und zugänglich ist.
Die Veranstalterin ist berechtigt, einen Präsenztermin abzulehnen, abzubrechen oder in ein Online-Format umzuwandeln, wenn der Ort, die Umstände oder das Verhalten der teilnehmenden Person eine sichere, professionelle oder zumutbare Durchführung nicht ermöglichen.
4.4 Vertraulichkeit bei 1:1-Prozessbegleitungen
Beide Seiten verpflichten sich, über persönliche, gesundheitliche, berufliche und sonstige sensible Inhalte aus der 1:1-Prozessbegleitung Stillschweigen zu bewahren, soweit keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.
Diese Vertraulichkeit gilt auch über das Ende der Zusammenarbeit hinaus.
Die teilnehmende Person verpflichtet sich ebenfalls, Inhalte, persönliche Informationen, Unterlagen, Impulse oder sonstige Bestandteile der 1:1-Prozessbegleitung nicht ohne vorherige Zustimmung der Veranstalterin an Dritte weiterzugeben, zu veröffentlichen oder kommerziell zu nutzen, soweit dies nicht ausdrücklich erlaubt ist.
4.5 Abgrenzung zu Therapie, Heilkunde und Krisenintervention bei 1:1-Prozessbegleitungen
1:1-Prozessbegleitungen dienen der Wissensvermittlung, Selbsterfahrung, Reflexion, Regulation, persönlichen Entwicklung und prozessorientierten Begleitung im Rahmen des vereinbarten Angebots.
Sie stellen keine medizinische, psychotherapeutische, psychiatrische, heilkundliche oder sonstige Behandlung dar. Es werden keine Diagnosen gestellt, keine Heilbehandlungen durchgeführt und keine Psychotherapie, Krisenintervention oder medizinische Notfallversorgung erbracht.
Es werden keine Heilversprechen abgegeben und kein bestimmter persönlicher, gesundheitlicher, beruflicher oder wirtschaftlicher Erfolg geschuldet.
Bei akuten psychischen Krisen, Suizidalität, Fremd- oder Eigengefährdung oder anderen behandlungsbedürftigen körperlichen oder psychischen Zuständen ist unverzüglich professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. In solchen Fällen ist eine 1:1-Prozessbegleitung nicht geeignet, eine notwendige Behandlung oder Krisenintervention zu ersetzen.
5. Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt ist ausschließlich die in der Buchung benannte Person. Eine Übertragung auf Dritte ist nur in ausdrücklich geregelten Fällen oder nach vorheriger Zustimmung der Veranstalterin möglich.
Bei Präsenzangeboten kann nach vorheriger Absprache eine Ersatzperson gestellt werden, sofern diese die jeweiligen Teilnahmevoraussetzungen erfüllt und der organisatorische Ablauf dadurch nicht beeinträchtigt wird.
6. Besondere Regelungen für Verbraucher*innen und Unternehmer*innen
6.1 Verbraucher*innen
Für Verbraucher*innen gelten die gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften, soweit diese nicht wirksam ausgeschlossen oder gesetzlich nicht anwendbar sind.
Für Präsenzveranstaltungen und bestimmte Live-Online-Veranstaltungen mit festem Termin oder Zeitraum kann ein gesetzliches Widerrufsrecht ausgeschlossen sein, wenn es sich um Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen im Sinne von § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB handelt.
Bei digitalen Inhalten und bestimmten Online-Angeboten kann ein Widerrufsrecht nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen ausgeschlossen oder vorzeitig zum Erlöschen gebracht werden. Erforderliche Erklärungen und Bestätigungen müssen im Buchungsprozess gesondert eingeholt werden.
6.2 Unternehmer*innen
Gegenüber Unternehmer*innen besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Unternehmer*innen sind verpflichtet, im Buchungsprozess zutreffende Angaben zu ihrer Unternehmereigenschaft zu machen. Die Veranstalterin ist berechtigt, einen geeigneten Nachweis zu verlangen.
7. Stornierung von Präsenzangeboten
Für Präsenzangebote gilt folgende Stornierungsregelung:
- Bis 14 Kalendertage vor Kurs- oder Veranstaltungsbeginn ist eine Stornierung kostenfrei möglich.
- Bei einer Stornierung ab 13 bis 7 Kalendertage vor Beginn werden 50 % der Teilnahmegebühr fällig.
- Bei einer Stornierung ab 6 Kalendertage vor Beginn, bei Nichterscheinen oder bei Abbruch nach Beginn wird die volle Teilnahmegebühr fällig.
Den Teilnehmenden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
8. Online-Angebote, digitale Inhalte und Zugang
Online-Angebote können live, begleitet, aufgezeichnet oder vollständig asynchron bereitgestellt werden. Die konkrete Ausgestaltung ergibt sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung.
Aufzeichnungen von Live-Formaten, Audio-Inhalte, Selbstlernmaterialien und sonstige digitale Inhalte stehen für den jeweils auf der Verkaufs- oder Angebotsseite genannten Zeitraum zur Verfügung. Ein dauerhafter Zugriff ist nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist.
Die Bereitstellung erfolgt über die jeweils angekündigten Zugangswege, insbesondere per E-Mail, Messenger-Dienste, Link oder Plattform.
9. Widerruf bei Online-Angeboten und digitalen Inhalten
Soweit Verbraucher*innen Online-Angebote oder digitale Inhalte buchen, gelten die gesetzlichen Vorschriften zum Widerrufsrecht.
9.1 Live-Online-Veranstaltungen mit festem Termin
Für Live-Online-Workshops oder vergleichbare Online-Veranstaltungen mit festem Termin kann ein Widerrufsrecht ausgeschlossen sein, wenn die Voraussetzungen des § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB vorliegen und es sich um Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen mit spezifischem Termin oder Zeitraum handelt.
9.2 Digitale Inhalte, Aufzeichnungen, Selbstlernangebote, Audio-Inhalte
Bei digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht vorzeitig erlöschen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Dies setzt insbesondere voraus, dass Verbraucher*innen ausdrücklich zustimmen, dass mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und gleichzeitig ihre Kenntnis davon bestätigen, dass sie dadurch ihr Widerrufsrecht verlieren.
9.3 Fernunterrichtsschutzgesetz
Soweit digitale Angebote, Selbstlernformate oder begleitete Programme rechtlich als fernunterrichtsrechtlich relevant eingeordnet werden könnten, gelten ergänzend die hierfür maßgeblichen gesetzlichen Bestimmungen.
10. Absage, Verschiebung, Ausfall durch die Veranstalterin
Sollte ein einzelner Termin oder ein gesamtes Angebot aus wichtigem Grund nicht wie geplant stattfinden können, insbesondere wegen Krankheit der Veranstalterin, Ausfall eines Veranstaltungsortes, technischer Störungen, höherer Gewalt oder anderer nicht vorhersehbarer Umstände, ist die Veranstalterin berechtigt, das Angebot abzusagen, zu verschieben oder in zumutbarer Weise anzupassen.
Soweit möglich, wird ein angemessener Ersatztermin angeboten. Ist die Teilnahme an einem Ersatztermin nicht möglich oder nicht zumutbar, werden bereits geleistete Zahlungen für den betroffenen Termin anteilig bzw. bei Ausfall des gesamten Angebots vollständig erstattet.
Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.
11. Nichtteilnahme durch Teilnehmende
Werden einzelne Termine oder Teile eines Angebots durch die teilnehmende Person nicht wahrgenommen, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Nachholung, Ersatz oder anteilige Rückerstattung, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Für 1:1-Prozessbegleitungen gelten ergänzend die besonderen Regelungen zur Terminverschiebung, Absage und Nichtwahrnehmung nach Abschnitt 4b.
12. Warteliste
Für einzelne Angebote kann eine Warteliste eingerichtet werden. Die Eintragung in eine Warteliste erfolgt über ein Formular und ist unverbindlich.
Sobald ein entsprechendes Angebot geöffnet oder freigeschaltet wird, kann interessierten Personen ein Buchungslink zugesendet werden. Das Recht, über diesen Link zu buchen, besteht für 3 Tage ab Zugang der Einladung, sofern nicht im Einzelfall ein anderer Zeitraum genannt ist.
Aus der Warteliste ergeben sich weder eine Buchungspflicht noch eine Verpflichtung der Veranstalterin, einen Platz freizuhalten, ein Angebot tatsächlich zu starten oder eine bestimmte Person zu berücksichtigen.
13. Kommunikation per E-Mail, WhatsApp und Telegram
Die Kommunikation zu Angeboten kann per E-Mail sowie – sofern angeboten und von den Teilnehmenden genutzt – auch über WhatsApp oder Telegram erfolgen. Dies betrifft insbesondere organisatorische Hinweise, Termininformationen, Zugangslinks, Erinnerungen, Materialien sowie bei entsprechenden Formaten auch die Gruppenkommunikation.
Bei der Nutzung von WhatsApp oder Telegram erfolgt die Kommunikation über externe Drittanbieter-Dienste, für deren Datenverarbeitung die jeweiligen Datenschutz- und Nutzungsbedingungen der Anbieter gelten.
Die Teilnahme an Messenger-Gruppen ist freiwillig. Wer dies nicht möchte, kann auf alternative Kommunikationswege ausweichen, soweit diese für das jeweilige Angebot vorgesehen sind.
In Gruppenkommunikationen sind ein respektvoller Umgang sowie die Wahrung der Vertraulichkeit zu beachten. Personenbezogene oder sensible Informationen anderer dürfen nicht ohne deren Einwilligung weitergegeben werden.
14. Aufzeichnungen, Fotos und Einwilligung
Live-Online-Veranstaltungen sowie einzelne Präsenzformate können ganz oder teilweise in Bild und/oder Ton aufgezeichnet werden. Zudem können bei geeigneten Formaten Fotografien erstellt werden.
Soweit Aufzeichnungen oder Fotos Teilnehmende erkennbar abbilden oder hörbar machen, setzt dies eine wirksame Einwilligung oder eine andere rechtliche Grundlage voraus. Die hierfür erforderlichen Hinweise und Einwilligungen sind vor Beginn der Aufnahme gesondert zu erteilen.
15. Nutzungsrechte, Urheberrecht, Weitergabeverbot
Alle im Rahmen der Angebote bereitgestellten Inhalte und Materialien, insbesondere Texte, Unterlagen, Worksheets, Präsentationen, Audio-Dateien, Video-Dateien, Aufzeichnungen und sonstige Inhalte, sind urheberrechtlich geschützt.
Sie werden ausschließlich zur persönlichen Nutzung der jeweils berechtigten Person bereitgestellt. Ohne ausdrückliche vorherige schriftliche Zustimmung der Veranstalterin ist es nicht gestattet, Inhalte oder Zugänge ganz oder teilweise aufzuzeichnen, herunterzuladen, zu vervielfältigen, zu verbreiten, öffentlich zugänglich zu machen, an Dritte weiterzugeben oder kommerziell zu nutzen, soweit dies nicht zwingend gesetzlich erlaubt ist.
Das Verbot der Weitergabe gilt auch für Zugangsdaten, individuelle Links und Gruppeninhalte.
16. Grenzen der Angebote
Die Angebote der Veranstalterin dienen der Wissensvermittlung, Selbsterfahrung, Begleitung, Prozessbegleitung, Prävention, Regulation und persönlichen Entwicklung im Rahmen des jeweils beschriebenen Angebots. Sie stellen keine medizinische, psychotherapeutische, psychiatrische, heilkundliche oder sonstige Behandlung dar.
Es werden weder Diagnosen gestellt noch Heilbehandlungen, Psychotherapie, Krisenintervention oder eine medizinische Notfallversorgung erbracht. Die Angebote ersetzen insbesondere keine ärztliche, psychotherapeutische, psychiatrische oder heilpraktische Behandlung.
Es wird keine Erfolgsgarantie übernommen. Ein bestimmter persönlicher, gesundheitlicher, beruflicher oder wirtschaftlicher Erfolg ist nicht geschuldet.
Bei akuten psychischen Krisen, Suizidalität, Fremd- oder Eigengefährdung oder anderen behandlungsbedürftigen körperlichen oder psychischen Zuständen ist unverzüglich professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. In solchen Fällen sind die Angebote der Veranstalterin nicht geeignet, eine notwendige Krisenintervention oder Behandlung zu ersetzen.
17. Eigenverantwortung der Teilnehmenden
Die Teilnahme an allen Angeboten erfolgt eigenverantwortlich. Jede teilnehmende Person ist selbst dafür verantwortlich, die eigene körperliche und psychische Belastbarkeit einzuschätzen und bei Bedarf vor Teilnahme ärztlichen oder therapeutischen Rat einzuholen.
Übungen, Impulse und Inhalte sind stets im Rahmen der eigenen Möglichkeiten umzusetzen. Teilnehmende sind verpflichtet, Belastungsgrenzen wahrzunehmen und eigenverantwortlich für angemessene Selbstfürsorge zu sorgen.
18. Haftung
Die Veranstalterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit nach den gesetzlichen Vorschriften.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Für technische Störungen auf Seiten der Teilnehmenden, insbesondere unzureichende Internetverbindungen, fehlerhafte Endgeräte oder Einschränkungen durch Drittanbieter-Dienste, wird keine Haftung übernommen.
19. Datenschutz
Für die Verarbeitung personenbezogener Daten gilt ergänzend die gesonderte Datenschutzerklärung der Veranstalterin. https://www.maassemden.com/datenschutz/
Je nach Angebot und technischer Infrastruktur können personenbezogene Daten insbesondere über folgende Dienste verarbeitet werden: ThriveCart, Stripe, PayPal, Zoom, IONOS, Google Workspace, MailerLite, Wild Mail, WhatsApp, Telegram und Tucalendi.
Bei 1:1-Prozessbegleitungen können personenbezogene Daten je nach Format und Kommunikationsweg insbesondere per E-Mail, Telefon, Videokonferenz-Tool, Terminbuchungssystem sowie – soweit von der teilnehmenden Person genutzt und von der Veranstalterin angeboten – per Messenger-Dienst verarbeitet werden.
Für die Nutzung einzelner Tools und Plattformen gelten ergänzend deren jeweilige Datenschutzbestimmungen.
20. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit dies rechtlich zulässig ist.
Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Gegenüber Unternehmer*innen ist – soweit zulässig – der Sitz der Veranstalterin Gerichtsstand. Gegenüber Verbraucher*innen gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
